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minus 4 Grad, 20 % Niederschlagswahrscheinlichkeit, stark bewölkt, 75 Prozent Luftfeuchtigkeit, 10 km/h Wind aus Südwest ("gefühlt": minus 8 Grad). Laut Radar müssten zunehmend Auflockerungen kommen.
Kleidung: Kniestrümpfe, dicke Plüsch-Termosocken, Leder-Wanderstiefel (Knöchelschuhe, 3 Nummern größer als meine Sommerschuhe), Schutzgamaschen, breites Arretierband, kleine Strickgamaschen als Abschluss; kleine Neoprenstulpen, größere Neoprenstulpen, 2 Paar Strickgamaschen, dazwischen die Wind- und Regenschutzfolie, dünne Handschuhe, dicke Handschuhe, elektrische Handwärmer; Strickmütze (Ich hatte schon die dicke Fliegermütze in der Hand, hab mich dann aber doch nochmals umentschieden)
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Wieder ein besonders schöner Paradieslauf, mit sehr viel Sonne und interessanten Begegnungen. An der Stelle, wo ich entscheiden muss, ob durch den Wald oder die "normale" Strecke, bin ich a) wegen der Sonne und b) weil ich neugierig bin, die "normale" Strecke. Man sah nämlich, wie zwei Viehtransporter in das Wildgatter fuhren. Bringen sie heute die Tiere wieder ins Gatter? Zumindest eine Ziege habe ich gesehen, die schon kurz nach dem Eingang dem Auto vorweg lief. Was genau die Leute da gemacht haben, konnte ich leider nicht erkennen. Sie fuhren halt hinein - und auf meinem Heimweg waren sie gerade wieder rausgefahren. Heute wegen der schönen Sonne bin ich wieder mal über das Feld. Die Straße war stark verweht und man konnte nur knapp neben der Straße halbwegs vernünftig laufen, weil dort der Wind den meisten Schnee weggeweht hatt und nur eine dünne Schicht übrig war. Auf halber Strecke kam mir von vorn eine Frau entgegen und von links ein Skyläufer - und wir trafen uns genau auf einen Punkt. "Wie abgemacht" konnte ich mir deshalb eine Äußerung zu dem Skyläufer nicht verkneifen. Der reagierte freundlich: "Ist das eine Kältetherapie?" fragte er mich aufgrund meiner geringen Kleidung. Seine Frau wäre in der Kältekammer gewesen wegen Beschwerden im Nacken. Da konnte ich ihm erzählen, dass ich Kältekammer kenne, mit minus 60 Grad in der Vorkammer und minus 110 Grad in der Hauptkammer. Und er wollte noch wissen, wie es zur Frohnbachquelle geht. Das konnte ich ihm dann zumindest halbwegs erklären, mit Skyern übers Feld ist doch nochmal anders als auf dem Weg durch den Wald.
5 Hagebutten habe ich heute gegessen. Und den ersten Duft sonnengebräunter Haut in diesem Jahr konnte ich vernehmen!
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