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3 Grad, 20 % Niederschlagswahrscheinlichkeit, stark bewölkt, 90 % Luftfeuchtigkeit, 5 km/h Wind aus Süd ("gefühlt": 2 Grad). Laut Radar bleibt es stark bewölkt
Kleidung: Socken, Kniestrümpfe, dicke Plüsch-Termosocken, Boots-Gummistiefel; kleine Neoprenstulpen, 2 Paar Strickgamaschen, dünne Fingerhandschuhe, dicke Fäustlinge, elektrische Handwärmer.
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Nahezu windstill, selbst auf offenem Feld, trotzdem war ich "korrekt" gekleidet, kein Schwitzen. Mir kam auf offenem Feld ein mir bisher unbekannter Jogger entgegen, meinte hochachtungsvoll: "Vor Dir zieh ich meinen Hut!", machte eine halbe Verbeugung und setzte seine Strickmütze ab. Ich hab nach dem Laufen mit einem ehemaligen Nachbarn gesprochen und es ihm auch erklärt, dass mein Paradieslaufen ungefähr so schlimm ist, wie wenn man im Hallenbad schwimmt: Anfangs ist es frisch, dann aber sehr angenehm, nur lange rumstehen kann man halt nicht. Der Unterschied ist eben, dass mein Laufen für die meisten Menschen ganz gefährlich aussieht. Die Menschen sind auf diesem Gebiet noch sehr unwissend, deshalb wollen wir aufklären, damit wir auch 100 Jahre nach der FKK 1.0 für unsere FKK 4.0 - wie damals Adolf Koch - sagen können: "Die Saat geht auf in allen Ländern, bald wird die Freikörperkultur für denkende Menschen eine Selbstverständlichkeit sein." (Adolf Koch: Wir sind nackt und nennen uns Du! 1932. S. 93)
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