Heute (10.10.25 - ja schon paar Tage her) war ein besonderer Lauftag, da schreib ich mal kurz etwas dazu:
Mir sind mehrmals Bekleidete entgegengekommen bzw. musste ich daran vorbei. Da ich aber bei meinem Paradieslaufen weder auf Kontaktsuche bin, noch den erotischen Kick suche, werde ich dazu nichts weiter schreiben, als dass es unspektakuläre, freundliche Begegnungen waren, so wie fast jeden Tag.
Spektakulär war auch nicht das Wetter: ein grauer Oktober-Nachmittag, 12 Grad, 30% Regenwahrscheinlichkeit, 20 km/h Wind. Ich war ausreichend gekleidet, mit Socken, einfachen Laufschuhen (die aufgrund geringer Nässe des Grases fast die ganze Strecke trockengeblieben sind), kleine Neopren-Stulpen am Handgelenkpuls und wasserdichten, dickeren Fingerhandschuhen. In der Stadt Laufshorts ohne Futter.
Aber spektakulär waren die Tiere: Zum ersten Mal seit es unser neues Wildgehege in Limbach-Oberfrohna gibt, hab ich alle sieben bis jetzt vorhandenen Großtiere (3 Ziegen, 2 Schottische Hochlandrinder und 2 Wasserbüffel) auf einmal gesehen. Die letzten Wochen konnte ich immer nur eine der Tierarten entdecken.
Und dann war noch eine junge Ringelnatter (ca. 60 cm). Hab ihr gut zugeredet, damit sie die Schotterstraße verlässt. Sie hat sich erst mir zugewandt und ist dann ins Gras verschwunden. Ich weiß nicht, ob sie kurz überlegt hat, mich anzugreifen oder warum sie erst so kurz auf mich zu ist.
Heute hab ich etwas eher meine Hose wieder angezogen, weil ein älterer Herr wieder einmal Espenblätter gesammelt hat. Da es die Stelle ist, wo ich bereits wieder meine Hose dabei habe (also in der Hand trage), ziehe ich sie an, wenn dort jemand zu sehen ist.
Zu Hause gab es erstmal einen heißen Tee und dann verspätet Mittagessen.